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Dystonie Selbsthilfe im Südwesten

 

 

 

Am

Lago Maggiore


Physiotherapie nach Cross in Bückeburg – ein Erfahrungsbericht von Evelyn Kreiss

(siehe auch SHG Mainz - bitte anklicken)

Bückeburg ist eine Stadt im niedersächsischen Landkreis Schaumburg mit rund 19.000 Einwohnern. Sie war ab 1640/47 Residenzstadt der Grafschaft Schaumburg-Lippe, ab 1807 des Fürstentums und von 1919 bis 1946 Hauptstadt des republikanischen Freistaats. Bückeburg liegt etwa 50 Kilometer westlich von Hannover und 10 Kilometer östlich von Minden am Höhenzug Harrl und grenzt westlich, südlich und nördlich unmittelbar an das Land Nordrhein-Westfalen. Die Stadt ist Sitz des Niedersächsischen Staatsgerichtshofes (wikipedia). Hier in Bückeburg ist die Praxis für Physiotherapie von Frau Gabriele Hupfeld in der Pulverstraße ansässig.

Gabriele Hupfeld ist seit Jahren ein feststehender Name in der Dystonie-Branche. Gabi war schon in verschiedenen Selbsthilfegruppen in Deutschland als Referentin unterwegs. Leider haben wir in den vielen Jahren es nicht geschafft, uns mal von den Fähigkeiten selbst zu überzeugen, immer war was anderes, was uns wichtiger erschien. Im Nachhinein ärgern wir uns, dass wir uns nicht schon früher einmal die Zeit genommen haben, uns dort 2 Wochen behandeln zu lassen.

Im Winter haben wir bei Gabi angerufen (man hat ca. 6 Monate Vorlaufzeit, einen Termin zu bekommen) und um einen Termin gebeten, am 11. Juli sind wir losgefahren. Wir waren beide sehr gespannt. In Bückeburg angekommen, haben wir unsere Ferienwohnung, bei Familie Wömpner, Am Alten Weg in Bückeburg bezogen. Es war eine sehr schöne Einzimmerwohnung mit einer riesengroßen Terrasse von ca. 30 m². Das Quartier hatte uns Gabi empfohlen.

Am nächsten Tag um 11 Uhr hatten wir unseren ersten Termin: Zuerst wurde unser Becken mit einem Acromiopelvimeter genau vermessen. Bei meinem Mann war der Beckenschiefstand 1,5 cm auf der linken Seite und bei mir 1,5 cm auf der rechten Seite.

Die Praxis ist eine kleine „Oase“, in der Patient und Therapeut in ruhiger und entspannter Atmosphäre als Team gemeinsam arbeiten können.

Gabi hat uns mit einer ganz einfachen Übung gezeigt, wie man das relativ schnell wieder ins Lot bringt. Diese Übung kann man ohne weiteres auch zu Hause machen. Die Übung ist einfach, aber kennen und erlernen muss man sie. Wir hatten jeden Tag jeweils eine Stunde Therapie. Hier wurden gezielt Übungen erlernt, die zur Veränderung der physiologischen Bewegungsabläufe des gesamten Bewegungsapparates dienen. Für die Übungen benötigt man einfache „Gerätschaften“: einen Hocker, einen Spiegel, einen Stock und evtl. einen Spatel für den Mund, damit alles rund läuft.

Gabi ist bei den einzelnen Übungen sehr streng (es soll ja nachhaltig sein und sich einprägen): Kopf gerade, Schulter runter, Becken gerade, Mund locker…….. Nach einer Woche wusste man viel, hat aber immer wieder die vorgenannten „Maßregelungen“ in Kauf nehmen müssen. Gabi war eigentlich nie zufrieden, immer war irgendein Körperteil nicht gerade.

Das Übungsprogramm umfasst ein individuelles Programm, das sich auf die Ausrichtung der Körperachse und -ebene konzentriert.

Zur Person von Gabriele Hupfeld: Sie ist seit über 20 Jahren Physiotherapeutin. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit sind Torticollis-Patienten, auch werden sämtliche Wirbelsäulenbeschwerden sowie Hüft- und Kniebeschwerden behandelt. Gabi hat nicht nur Patienten, sondern aus ganz Europa, sogar aus Namibia hat sie „Kundschaft“. Welcher Physiotherapeut/in kann solche Referenzen vorweisen?

Weiterhin hat Gabi eine fabelhafte Fachkraft für Fussreflexzonenmassagen angestellt. Frau Ellen Horlbeck Sie hat das Wunder vollbracht, dass ich regelmäßig dabei eingeschlafen bin. Jeder, der mich kennt wird sagen, dass das unmöglich ist, mich mitten am Tag zum Schlafen zu bringen.

Alles in allem waren die 2 Wochen ein voller Erfolg und wir werden auf jeden Fall wiederkommen.

Die Heilmittelverordnung über die jeweiligen Behandlungseinheiten hat uns unser Neurologe, Dr. Lindenlaub in Karlsruhe, ausgestellt.

http://torticollis-behandlung.de/cross-therapie/

 

Wissenswertes über Bückeburg (wikipedia):

Mit dem Schlosspark verfügt Bückeburg über eine 80 Hektar große Grünfläche, die sich angrenzend zur Innenstadt befindet. Namensgebend ist das Bückeburger Schloss, welches sich innerhalb des Schlossparks befindet. Der Schlosspark wurde ursprünglich um das Jahr 1600 als Renaissancegarten angelegt. In seiner Geschichte wurde er bereits mehrfach umgestaltet. Er diente beispielsweise als Barockgarten, Festung, Obst- und Küchengarten sowie Jagdpark und Golfplatz. Im Süden grenzt er an das Naturschutzgebiet Hofwiesenteiche, im Südwesten an den 1912 angelegten Mausoleumspark. Ein weiterer Park ist der denkmalgeschützte Palaisgarten, welcher im 19. Jahrhundert angelegt wurde.

Bückeburg grenzt des Weiteren an den bewaldeten Höhenzug Harrl, der von einigen gut ausgebauten Wanderwegen durchzogen wird. Auf dem höchsten Punkt in 211 m. ü. NN befindet sich der Idaturm, welcher mit seiner angeschlossenen Gastwirtschaft ein beliebtes Ausflugsziel bei Wanderern darstellt.

Das Naturschutzgebiet Bückeburger Niederung liegt nördlich der Stadt. Es wird von der Bückeburger Aue durchflossen und ist Lebensraum zahlreicher bedrohter Vogelarten. Des Weiteren befinden sich das Naturschutzgebiet Wietser Teiche und das Naturschutzgebiet Hofwiesenteiche innerhalb der Stadtgrenzen.

In der Stadt besteht ein gastronomisches Angebot mit über 20 Restaurants. Ebenso gibt es eine Reihe von Übernachtungsmöglichkeiten durch Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder Wohnmobilstellplätzen.

Ausflugziele finden Sie im Internet unter:

https://www.bueckeburg.de/de/Tourismus-Freizeit/Sehenswert/Ausflugsziele

 

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Hintergrundmusik mit freundlicher Genehmigung von www.musicfox.com/